Tätigkeitsbericht 2011

2011 ist es gelungen das letzte Haus im Kinderdorf Pöttsching zu sanieren. Wir können also stolz darauf sein, dass all unsere Einrichtungen nun auf dem neuesten Stand sind und somit die Betreuungsqualität in der außerfamiliären Langzeitunterbringung noch besser wird.

Dank der Unterstützung von Subventionsgebern, Sponsoren und Spendern konnten auch im vergangenen Jahr verschiedene pädagogische Aktivitäten gesetzt werden, die sich positiv auf die Entwicklung der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen auswirkt. Es ist außerdem gelungen, den Level der umfangreichen Therapieangebote (Reittherapie, Psychotherapie, Maltherapie, Musiktherapie, ..) zu halten – auch das gelingt ohne die Unterstützung vieler nicht.

Einige der zahlreichen Projekte des vergangenen Jahres möchten wie hier aufzeigen:

Zuckerbäckerball

Die Innungsmeister der Zuckerbäcker haben im vergangenen Jahr den Reinerlös des Zuckerbäckerballs an die Kinderdörfer gespendet. Herzlichen Dank.

Medienpädagogik im Europahaus

Einer der Schwerpunkte im Europahaus war das Thema Medienpädagogik. Kindern sollte der bewusste Umgang mit neuen Medien gelernt werden. Außerdem wurde auch der spielerische Aspekt nicht außer Acht gelassen – in geduldiger Arbeit entstand ein eigener Kurzfilm.

Sicherheitstag in Pöttsching und am Steinberg

Freitag der 13. War großer Sicherheitstag in zwei unserer Einrichtungen. Die Basler-Versicherung ist mit tatkräftiger Unterstützung zu uns gekommen und lud zu einem Radsicherheitstag. Die Kinder konnten vom sicheren Radfahren bis hin zu einfachen Reparaturen am Fahrrad vieles lernen.

Andi & Alex, Kiddy Contest & Alpine Bau GmbH im Kinderdorf Pöttsching

Einen aufregenden Nachmittag verschafften die TV-Köche Andi & Alex den Kinderdorfkindern in Pöttsching. Gemeinsam mit den Kindern wurde ein tolles Menü gezaubert, dass den Gästen der Alpine Bau GmbH serviert wurde. Diese brachten erneut einen Spendenscheck für notwendige Sanierungsmaßnahmen.

Biografiearbeit im Anton Afritsch Kinderdorf

Der 2010 gestartete Schwerpunkt im Anton Afritsch Kinderdorf wurde auch 2011 weitergeführt. Die Kinder beschäftigten sich intensiv mit Fragen wie Wo bin ich geboren? An welchem Wochentag bin ich auf die Welt gekommen? War es Tag? War es Nacht?. Ein Blick zurück kann zum einen dabei helfen, das Hier und Jetzt besser zu verstehen, und zum anderen ist die Erinnerung eine unabdingbare Voraussetzung, um Identität zu entwickeln.